Meningeom: Was tun bei einem gutartigen Hirntumor? Wann ist eine Operation nötig – und wann sind Beobachtung oder Radiochirurgie eine passende Strategie?
Das Meningeom ist der häufigste primäre Hirntumor. Rund 90 % sind gutartig (WHO-Grad 1) und werden zunächst nur beobachtet. Eine Behandlung wird meist erst bei Wachstum, Symptomen oder ungünstiger Lage notwendig.
Prof. Dr. med. Florian Ringel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am LMU Klinikum München (Großhadern), erklärt im ERCM Medizin Podcast, wie Meningeome entstehen, wie sie im MRT und in der PET-Bildgebung beurteilt werden und wann welche Therapie sinnvoll ist: Operation, Radiochirurgie (hochpräzise Tumorbehandlung ohne Schnitt) oder eine Kombination.
Fragen, die in dieser Episode beantwortet werden:
Behandlung heute: weniger Risiko, gleiche oder bessere Tumorkontrolle
Florian Ringel erklärt, wie sich die Therapie in den letzten 20 Jahren gewandelt hat: Statt radikaler Operation steht die maximal sichere Resektion im Vordergrund – ergänzt durch moderne Hochpräzisionsverfahren wie die Radiochirurgie, wenn nötig. Das Ergebnis: deutlich weniger Komplikationen bei guter Langzeitkontrolle.
Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen der medizinischen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Untersuchung oder Therapieentscheidung.